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 Betreff des Beitrags: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 23.06.2016, 20:57 
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Heute war ich mal ganz spontan beim TÜV.

Abgesehen vom Radlager vorne rechts alles prima... und abgesehen von der Bremsleitung hinten links.

Die ist nämlich undicht... das muß gestern oder heute passiert sein.

Ein flugs hinzugezogener Mechaniker meinte, der Tank müsse zum Austausch raus, da die Leitung wohl von hinten links bis vorne läuft, und das eben oberhalb des Tanks.

Stimmt das denn?


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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 06:39 
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Genau da fing auch bei mir zumindest der Rost an. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man an die rankommt, ohne den Tank auszubauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 15:48 
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Kann schon sein, dass der Tank raus muss.

Aber wieso wartet ihr immer so lange, bis etwas kaputt geht. Die Bremsleitungen sind ein chronisches Problem. Nicht nur bei Honda, sondern bei allen Herstellern. Die werden absichtlich so gebaut, damit der Wagen spätestens nach 10+ Jahren in den wirtschaftlichen Totalschaden läuft. Einmal mit Gurulan versiegelt halten sie ewig. Der Aufwand ist 10x geringer als der Austausch einer Leitung und der Wagen schrammt knapp am wirt. Totalschaden vorbei. :)

Ich habe mir erlaubt, den Titel etwas aussagekräftiger zu gestalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 19:17 
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Warum? Ganz einfach.

If it's not broken, do not fix it.

Ich habe in meiner Vergangenheit zuviel Energie darin investiert, Dinge zu verbessern, hauptsächlich Autos. Manchmal mache ich das heute noch, siehe meinen Akkupflege-Thread. Aber für gewöhnlich nicht mehr. Zumal ich auf den Insight - auch wenn er mein "daily driver" für den Arbeitsweg ist - nicht zwingend angewiesen bin. Bei aller Liebe, aber sein Job ist es nach wie vor, Unmengen an Kilometern von meinem Smart Roadster fernzuhalten.

Aber 'ne Bremsleitung... solange die hält, solange ist alles gut. Warum vorzeitig drangehen?

Dann wird sie eben demnächst ersetzt, und die neue wird schön in Wachs getaucht. Und weil der Tank eh weg ist, kommt die rechte Leitung auch gleich dran. Ich hatte den Insight damals billig geschossen, deshalb bin ich auch bereits, in ihn zu investieren. Er mag zwar etwas schäbig aussehen, aber seine Technik ist solide. Keine Spur von wirtschaftlichem Totalschaden, zumal das bei *diesem* Auto (und Meilenstein der Auto-Geschichte) eh nicht gilt.

Da ich demnächst Urlaub habe, überlege ich gerade, ob ich ca. 350 Euro in die Werkstatt trage oder aber die kostspieligen Arbeiten wie Tank ausbauen und neue Leitungen legen nicht selbst erledige. Die Werkstatt würde dann die Flüssigkeit wechseln und alles prüfen.

Netterweise durfte ich ja mit dem Auto noch nach Hause, keine Zwangs-Stillegung. Dorf-TÜV halt. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 19:45 
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oz42 hat geschrieben:
Aber 'ne Bremsleitung... solange die hält, solange ist alles gut. Warum vorzeitig drangehen?

Gerade weil es eine Bremsleitung ist.

Als die Autos früher schon im Prospekt rosteten, hat manch einer seinen Wagen in weiser Voraussicht auch versiegeln lassen, aber die meisten haben so gedacht wie Du, bis die Leute nur noch das Lenkrad in den Händen hielten. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 26.06.2016, 19:17 
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Nun, die beschichtete Bremsleitung in dem Wagen dürfte noch die erste sein. Und nach 16 Jahren darf die durchaus mal hinüber sein. Mein diesjähriges Motto in Sachen Werterhalt und Wagenpflege war ja bekanntlich das Akkuthema. Und da ich die Kiste seit noch nicht mal einem Jahr habe, stehen natürlich noch Themen auf der Liste. ;) Daß die Bremsleitung nun über den Jordan ging, bevor ich das Thema angehen wollte... sh*t happens.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 27.06.2016, 07:25 
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Solange es nur bei einer Bremsleitung bleibt. Hast Du die vom ABS und die ganz unten im Motorraum auch schon mal angeschaut? Da kommen schnell mal 500.- zusammen, wenn man diese alle tauschen muss, weil arbeitsintensiv. Da der Wagen seit 10 Jahren nicht mehr gebaut wird, wird man in Zukunft dann die Leitungen selbst herstellen müssen. Die Benzinleitung oben an der Trennwand ist auch so eine Schwachstelle. Diese Sachen kennen wir von den Vielfahrern in den USA. Daraus sollte man lernen.

Zu 'If it's not broken, do not fix it.':
Zuvor sollte kommt der Spruch: Don't let it break. Aber da Du den Wagen erst seit kurzem hast, musst Du Dir keinen Vorwurf machen. Selbst wenn ich einen Neuwagen kaufen würde, dann würde ich gewisse Teile mit Gurulan einschmieren, weil die Hersteller jeden möglichen Cent einsparen. Gurulan ist kein Teufelszeug und nicht teuer. Es ist simple technische Vaseline mit 10 % Bienenwachs, fertig ist die 'Wundermischung'. Die Nato schmiert damit alles mögliche ein. So mancher alter VW LT ist so dem Rosttod entronnen. Das freut den Oldtimersammler wie auch den Steuerzahler. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 29.06.2016, 14:14 
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Yup, 500 Euro hatte mir die Werkstatt auch gerade am Telefon genannt (alle Leitungen nach Hinten werden erneuert), inkl. Radlager, das auch hinüber ist. Apropos, paßt da ein Radlager von der Stange, oder benötigt der Wagen irgend etwas spezielles?

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 29.06.2016, 16:28 
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Das S3Y-Radlager soll reibungsärmer sein. Eines habe ich noch neu an Lager, OEM selbstverständlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 29.06.2016, 20:17 
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I1_2000 hat geschrieben:
Das S3Y-Radlager soll reibungsärmer sein. Eines habe ich noch neu an Lager, OEM selbstverständlich.

Her damit! :)

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 30.06.2016, 06:38 
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Hast pm. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 09.07.2016, 00:14 
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So, die Werkstatt hat angerufen - sie bekommen die neuen Leitungen nicht dicht, und zwar am Übergang zu den Schläuchen.

Ich dachte, die Bremsentechnik am Insight wäre mehr oder weniger Civic-Hausmannskost. Der Mann am Telefon sprach noch davon, daß das "anders gebördelt" wäre.

Ist da irgendwas speziell am Insight? Brauchen die ein spezielles Honda-Bördelwerkzeug?

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 09.07.2016, 06:03 
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Für den Insight hat Honda die Bremsleitungen nicht neu erfunden. :) Hat die Werkstatt die Leitungen eigens angefertigt? Dann müssen sie dieselbe Bördelung wählen wie bei den ausgebauten Leitungen. Das sollten sie aber hinkriegen, denn ein Bördelsatz enthält verschiedene Varianten. Evtl. ist Deine Werkstatt da eher zu einfach ausgestattet. Ein Honda-spezifisches Werkzeug gibt es dafür eher nicht. Bei den Bremsen sollten sie schon wissen, was sie tun und keinesfalls die Bördelung eigenmächtig ändern.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 14.07.2017, 21:37 
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Hallo,

möchte auch meinen Insight versiegeln, da der TÜV die Bremsleitungen bemängelt hat.
Wie trägt man das Gurulan Wachs auf ? Kann es auch mit einem Pinsel aufgetragen werden ?

Danke und Gruß

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 15.07.2017, 13:36 
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Hallo

Wenn es vom TüV bemängelt wurde, dann musst Du sie auch tauschen, nicht? Wie sehen sie jetzt aus (Foto?)?

Gurulan habe ich vor 1 Woche aufgetragen. Vorgehensweise:
- Heissluftfön
- zuerst das Gurulan im Kessel etwas erwärmen, damit es flüssig wird
- dann direkt mit einem Pinsel auf die Leitungen schmieren, nicht zu wenig. Leitungen vorher natürlich putzen und absolut trocken müssen sie auch sein, sonst schliesst man Feuchtigkeit mit ein.
- zwischendurch Gurulan oder Teile nachwärmen (natürlich nicht zu hoch!)
- dann kommt der entscheidende Prozess: alle Teile, die mit Gurulan bestrichen wurden, das Gurulan auf den Teilen kurz anwärmen, aber wirklich nur das Guralan, nicht das Teil selbst. Dann wird es dünnflüssig und verschliesst die Poren, es gibt eine dünne, transparente Schicht. Dabei tropft es halt hie und da etwas runter.

Mit der Wärme beim Tank und den Benzinleitungen natürlich etwas aufpassen.

Statt einem Heissluftfön kann man auch einen kleinen schlanken Bunsenbrenner nehmen, dabei allerdings noch viel mehr aufpassen und nur ganz kurz (<1 Sekunde) erhitzen und einen Wasserkessel zur Sicherheit bereitstellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 05.08.2017, 20:59 
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Hallo,
tauschen muss ich die noch nicht. Es wurde mir nur mittgeteilt, dass ich die jetzt spätestens schützen sollte.
Wo kaufe ich das GURULAN am besten ? Gäbe es ggf einen Link?

Ich werde meinen Insight im September behandeln und testen wie gut es funktioniert.

Danke und Gruß vom Josch

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 06.08.2017, 08:00 
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Frag mal bei http://www.ebay.de/itm/1-kg-Gurulan-Kor ... 1721467225 an, vielleicht hat er noch etwas. Sonst nach PX11a suchen. Kann man notfalls auch selber mischen: 90% techn. Vaseline und 10 % Bienenwachs erhitzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 16.10.2017, 14:12 
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Ich habe das Bremsleitungen entgammeln seit diesem Wochenende auch hinter mir. Meine Leitungen sahen auch nicht mehr schön aus, aber zum Glück noch rettbar.
Ich kann es jedem Insight-Besitzer sehr anraten, mal den Tank auszubauen und die Leitung ggf. zu entrosten, aber auf jeden Fall neu zu versiegeln.
Auch für die Schrauben ist es nicht schlecht, mal aufgedreht zu werden. Aufgrund der Aluminium-Metall-Verbindungen an den Verschrauben waren bei mir jede Menge Schrauben sehr festgerostet. Jetzt sind alle Gewinde geputzt, viele neue Schrauben verbaut und die Gewinde gefettet.
Bilder lade ich bei Gelegenheit mal hoch, vielleicht ist es für den einen oder anderen interessant zu sehen, wo die kritischen Stellen liegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 16.10.2017, 16:37 
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IceFire hat geschrieben:
Jetzt sind alle Gewinde geputzt, viele neue Schrauben verbaut und die Gewinde gefettet.

Ich habe mal den Fehler gemacht und die alten Schrauben mit einer Stahldrahtbürste gereinigt und wieder eingesetzt. Das ging kein Jahr gut, dann war sie fest.

Vor dem Winter ist das Versiegeln der Leitungen besonders empfehlenswert. Den Tank würde ich dazu allerdings nicht ausbauen, dann könnte man die Leitung auch gleich ersetzen. Hinter den Tank kommt ja kein Spritzwasser hin. Problematisch sind die Sprühbereiche um die Radkästen, vor allem vorne unten mit dem grossen Loch zwischen Radhaus und Motorraum. Hinten habe ich auf der rechten Seite lediglich die Unterbodenverkleidung partiell gelöst, damit man an die Leitungen überhaupt rankommt.

Hoffen wir, dass es hält.

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 16.10.2017, 21:13 
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Ja, die Schrauben sind mit einer galvanisch aufgetragenen Schicht geschützt, der leicht grünlich schimmert. Solange diese noch in Ordnung ist, sollte man die Schicht nicht entfernen. Anders sieht es aus, wenn die Schraube schon voller Aluminiumoxidpulver ist, dann kann man ja nicht mehr viel kaputt machen. Eigentlich wäre es am besten, neue Schrauben zu verwenden, aber wer hat schon diese Schrauben alle auf Lager...

Bei den Leitungen kommt man hinten rechts recht gut hin, auch ohne den Tank auszubauen, da ist nur die Tankentlüftung im Weg, die man schnell abschrauben kann. An meinen Insight waren die Leitungen hinten links aber besonders rostig, und ohne Ausbau des Tanks hätte ich diese Leitungen nicht ordentlich entrosten können. Versiegeln, indem man sie ein wenig mit Fett einschmiert, sollte aber auch ohne Ausbau des Tanks gut machbar sein.

Noch ein Hinweis, wer die Leitungen entrosten möchte - ein paar dieser Leitungshalterklipse im Voraus zu kaufen, ist eine gute Idee, denn nach 17 Jahren zerbrechen diese leicht.
Ich überlege mir, die Hohlräume vielleicht mit etwas öliger Hohlraumversiegelung einzusprühen (z.B. Fluid Film), nicht wegen der Gefahr durch Durchrostung, sondern um die dort verschraubten Gewinde am Festgehen zu hindern. Außerdem könnte man somit die hässlichen Korrosionsunterwanderung der Grundierung ein bisschen einschränken.


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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 29.10.2017, 18:54 
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Hier mal ein paar Bilder von der Entrostungsaktion:

Tank ausgebaut
http://www.texelography.com/misc/2017Q3/20171029/leitungen/001.jpg

Bremsleitung hinten rechts - vorne ist sie noch recht gut erhalten, hinten gabs an der Halterung schon etwas Rost:
http://www.texelography.com/misc/2017Q3/20171029/leitungen/002.jpg
http://www.texelography.com/misc/2017Q3/20171029/leitungen/004.jpg

Wichtig ist hier, auch ein bisschen der schwarzen Gummierung zu entfernen. Eventuell ist dieser Bereich unterostet, dann muss das Gummi entfernt werden, um auch dort den letzten Rest zu entfernen.

Bremsleitungen hinten links:
Die war die schlimmere (und auch schwer, da überhaupt ranzukommen):
Ecke vorne:
http://www.texelography.com/misc/2017Q3/20171029/leitungen/006.jpg

weiter hinten
http://www.texelography.com/misc/2017Q3/20171029/leitungen/005.jpg

Die Leitung für die Tankentlüftung war auch schon gut angerostet:
http://www.texelography.com/misc/2017Q3/20171029/leitungen/003.jpg

Ein Tipp noch an andere, die das vorhaben - im Voraus unbedingt noch ein paar Bremsleitungshalterklipse auf Vorrat kaufen, die zerbrechen sehr leicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 29.10.2017, 20:45 
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Der Tank sieht nicht so aus, wie wenn der Ausbau ein Albtraum wäre. Wie schwer ist das Ding?

Die Leitungen sehen nicht so schlimm aus, sind sie schon geschmirgelt worden in den Fotos?

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 Betreff des Beitrags: Re: kein TÜV (Bremsleitungen)
BeitragVerfasst: 30.10.2017, 07:14 
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Der Tank ist ziemlich leicht, sofern kein Benzin mehr darin ist. Das war ein das Problem, da der Tank noch fast voll war. Ich habe dann mit einer Handpumpe den Sprit soweit abgezapt, bis ich den Tank tragen konnte (man muss den Tank dazu immer schräger stellen, da man mit dem Schlauch nicht weit in den Tank reinkommt), also am besten vorher den Tank leerfahren.
An einer Hebebühne ist der Job deutlich einfacher, aber es geht auch mit Unterstellböcken.

Die Leitungen sind auf den Bildern schon größtenteils entrostet, ich habe 60er Schleifpapier rumgewickelt, abgeschliffen, und die Rostporen noch mit einem spitzen Schraubenzieher geprüft. Weiter abschmiergeln würde da kein Sinn mehr machen, da man sonst zuviel Material abträgt.


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