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 Betreff des Beitrags: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 06.06.2016, 22:05 
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Wie hier (klick!) schon beschrieben habe ich einen Lade-/Entladezyklus mit dem Hochvoltakku durchgeturnt. Nun, genau genommen zwei.

Also Grid Charge... Entladen bis 70 V... Grid Charge... entladen bis... nein, bei IC meinte jemand, ich wäre ein Idiot, per 100 W-Glühlampe zu entladen. Das könne das Auto selbst doch viel besser.

Gesagt, getan - er hatte recht. Ich hatte den Insight vorsichtig vorwärts eingeparkt, damit Auto Stop noch funktioniert, und ihn dann anderthalb Stunden in dem Glauben gelassen, er würde an einer roten Ampel warten. Nachdem der IMA-Akku leer war, übernahm der 12 V-Akku die Versorgung von Abblendlicht und Lüfter. Zeit, die Zündung auszuschalten.

Ich konnte ich den Rest der Entlade-Session mit 100 W- und 18 W-Glühbirne fortsetzen und landete recht schnell bei 50 V. Anschließend noch ca. 36 Stunden lang aufladen, fertig.

Nach dem heutigen Weg zur Arbeit (auf dem ich den Akku bewußt gefordert hatte) zog ich heute abend mal kurz Sicherung Nr. 4 im Innenraum raus und fuhr nach Hause. Warum? Weil ich heute früh mit 174 V losgefahren bin, und die Bordcomputer sollen sich mal lieber an den üblichen Ladepegel von so etwa 160 V gewöhnen.

Ergebnis? Nada. Auf dem Heimweg war die Kiste nicht flotter als sonst. Der Verbrauch lag etwas niedriger (3,1 l/100 km laut Anzeige, mit Klimaanlage aut "Auto"), aber das hängt ja an zig Faktoren. Außerdem war es heute viel zu heiß, da kann der IMA-Akku nicht so viel Saft rausrücken wie bei z.B. 20 Grad.

Bei IC meinte jemand, es würde diese Nummer regelmäßig durchziehen, und sein 16 Jahre alter Akku (!) wäre immer noch fit. Ich glaube ihm.

Kurz: ob das etwas gebracht hat, wird die Zeit zeigen.

Wie pflegt Ihr Eure IMA-Akkus?

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 07.06.2016, 06:56 
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Frage: wieso gehst Du auf 70 V oder tiefer runter? Die verbauten Zellen haben einen Spannungsbereich von 1 bis max. 1.4 V. Bei 120 Zellen sind das 120 V. Da wären die Zellen leer.

Gegen den mit dem Alter steigenden inneren Widerstand wirst Du damit nichts bewirken können. Deshalb spürst Du davon auch nichts. Gradmesser sollte eher sein, wie weit runter man in der SOC kommt, bevor das BCM einen negativen Recal macht (nutzbare Kapazitätserweiterung).

Ich pflege sie jedes halbes Jahr. Mit MIMA leersaugen lassen und dann mind. 24 Stunden an den Gridcharger hängen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 07.06.2016, 09:59 
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Angeblich soll man mit dem Tiefentladen den Kapazitätsbereich nach unten erweitern und Memory-Effekte beseitigen können. Solange noch Spannung anliegt, müßte ja auch noch Strom fließen.

Ich fahre mit ungepflegten Akkus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 07.06.2016, 14:18 
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Wenn die Zellen bei 1 V leer ist, dann ist 1 V nur die Leerlaufspannung. Die geht sofort in die Knie, sobald sie belastet wird. Aus diesem Grund sehe ich nicht ein, wieso man auf Unternull Volt entladen soll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 07.06.2016, 14:33 
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I1_2000 hat geschrieben:
Wenn die Zellen bei 1 V leer ist, dann ist 1 V nur die Leerlaufspannung. Die geht sofort in die Knie, sobald sie belastet wird. Aus diesem Grund sehe ich nicht ein, wieso man auf Unternull Volt entladen soll.

Auf Unternull bin ich ja nun nicht gegangen. ;)
Bei der zweiten Runde bin ich auf 50 V runtergegangen. Unter Last mit der 18 W-Birne, wohlgemerkt. Im Leerlauf standen ruckzuck wieder ca. 130 V an. Bei 50 V sollte man wohl laut meines "IC-Wissens" auch aufhören. Ganz auf Null sollte man nur, wenn der Akku eh schon so gut wie hinüber ist.

Bisher konnte ich beobachten, daß sich Laden und Entladen weniger dramatisch auf der Anzeige darstellt, die Anzeige reagiert langsamer. Momentan ist der Wagen auch erstaunlich sparsam, aber das könnte am Sommerwetter liegen.

Abgesehen davon fährt sich der Wagen wie immer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 07.06.2016, 15:34 
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oz42 hat geschrieben:
Sommerwetter

Das macht bei mir gegenüber 10 Grad C alleine 0.5 LHK aus, ohne dass ich das Geringste geändert habe.

Wer einen guten Akku pflegen will, sollte nicht mit Tiefentladungen experimentieren. Es reicht vollkommen, den Akku einmal pro Halbjahr einem nahezu vollständigen Zyklus auszusetzen. Damit meine ich aber nicht eine Entladung auf weniger als 120 V. Mit MIMA geht das ganz einfach: entladen, entladen, entladen, bis er einen negativen Recal macht. Wichtig ist dabei, die Batterie immer weniger zu belasten, je mehr sie entladen ist. Wenn ich sonst "volle Pulle" entlade, macht er viel früher einen Recal und man kann nicht so weit runter entladen, wie man gerne möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 06:54 
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Ich finde den Tip mit der autonomen Selbstendladung sehr interessant, danke dafür! Da denkt man, das Auto einigermaßen zu kennen, und wird immer wieder eines anderen belehrt.

Wie tief kommst du mit Abblendlicht runter, bis die 12V-Batterie übernimmt, hast du die Spannung gemessen? Hast du abgeschätzt, wieviel Kapazität/Energiegehalt dann noch im Akku war?

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 08.06.2016, 20:46 
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Bei so etwa 145 V an der IMA-Batterie war Schluß. Die Anzeige war da gerade auf Null gegangen, und die 12 V-Spannung (gemessen per OBD) ging schlagartig auf Elfkommairgendwas runter. Wieviel Kapazität da noch im Akku steckte, hatte mich nicht interessiert. Ich bin der Meinung, daß mein Akku für sein Alter recht fit ist. Wieviel Energie er nun genau speichert, ist für mich als Flachlandpilot nicht so relevant. Mir ging es vor allem um das Balancing, damit die schwächsten Zellen im System nicht weiter leiden müssen, und damit sie nicht die Gesamtleistung des Systems limitieren.

Bisher bin ich seitdem hauptsächlich Autobahn gefahren, da spielt IMA ja kaum eine Rolle. Heute abend aber war ich zum ersten Mal auf einer IMA-belastenden Landstraßenstrecke unterwegs, die ich und der Insight von früher kennen. Also: bei kühlen Temperaturen liefert der Akku etwas mehr Elektroschub, und er leert sich nicht mehr so schnell. Beim Rekuperieren saugt der Akku spürbar mehr Energie auf - der Wagen bremst schon beim Gas wegnehmen spürbar stärker ab als zuvor.

Das beste Resultat ist aber, daß die Schaltempfehlungen nun endlich sinnvoll sind. Leicht bergauf fahrend bei gut 60 Sachen in den 5. schalten: kein Problem. Etwas Gas geben, bis IMA auf kleinster Stufe mitzieht - das reicht, um das Tempo zu halten. Früher mußte ich an der Stelle noch mehr Gas geben, d.h. der Verbrenner mußte die schwächere E-Unterstützung kompensieren. Das tat er auch, protestierte aber mit Brummen und Schütteln, so daß ich früher in den 4. Gang zurückschaltete.

Ich möchte glatt behaupten, daß das Verhältnis von Verbrenner- und Elektroschub nun wieder stimmt und irgendwie harmonischer wirkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 21.06.2016, 18:29 
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So, heute morgen kam ich aufgrund einer nicht alltäglichen Fahrt mit einem zu etwa einem drittel entladenen Akku bei der Arbeit an (üblicherweise ist er dann fast voll). Also dachte ich mir heute abend auf dem Heimweg: mal sehen, wie lange der frisch gepflegte Akku noch ASSIST liefert, bis ein "neg recal" auftritt.

Gesagt, getan. Das Rekuperieren in der Stadt zu vermeiden - kein Problem. Nach ca. 5 km war ich auf der Autobahn.

Die Autobahn war ziemlich leer, also lautete das Spiel nun: Vollgas mit maximalen ASSIST bis ca. 120-130 km/h - auskuppeln und rollen lassen, bis die Fuhre mit ca. 90 Sachen rollt - dasselbe Spiel von vorne. Vollgas mit ASSIST...

Irgendwann lieferte ASSIST nur noch 5 Striche laut Anzeige, was ja die kleinste Stufe ist. Die Akkuladung war da auf 3 Striche heruntergegangen.

Und da blieb sie auch für einen großen Teil der insgesamt 40 Kilometer.

Nix zu machen. Der E-Motor zog mit, wenn auch am Ende nur schwach - aber die 3 Striche der Ladestandsanzeige bewegten sich nicht mehr. Auf den letzten 4 km mußte ich verkehrsbedingt konstante 95-100 Sachen fahren, dabei war der Akku natürlich wieder am Laden.

Faszinierend... aber: es lief anders als damals von mir auf IC beschrieben: click mich!
(Das war ja nach meinem ersten Grid Charge).

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 22.06.2016, 08:09 
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Vielleicht hängt das mit deiner Verjüngungskur zusammen. Bevor ich meinen neuen Akku hatte, kam ich unter die 3 Striche.

Seit ich den neuen habe, schaffe ich das selbst mit IMA C&C nur mit einem zusätzlichen Trick. Meine Vermutung ist, daß bei altem Akku mehr der untere Ladungsbereich ausgenutzt wird, weil die Batterie nicht mehr so voll geladen werden kann. Wäre ja eine schlaue Programmierung.

Auf IC habe ich mal was vom "Three-bar-bug" gelesen, vielleicht ist das damit gemeint.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 22.06.2016, 18:52 
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Voller ASSIST bei fast leerer Batterie ist schon etwas eine Rosskur. Ich darf bei meiner nur noch leicht ASSIST geben, sonst rauscht die Batterie noch früher den Bach runter. Ich denke aber nicht, dass man das so einfach vergleichen darf, denn die SOC ist nur sehr ungenau und wahrscheinlich von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich. Wichtig ist, dass ich lange genug ASSIST geben kann, dann ist die Batterie für mich i.O.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 19:27 
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Laut IC soll auch eine Rolle spielen, welche BCM-Version man hat. Und ich denke, unsere Ex-Vorführer wurden von den Händlern nie großartig gepflegt oder gar mit neuem BCM und MCM bestückt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 24.06.2016, 19:46 
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Ich würde gar behaupten, dass alle noch die allererste BCM drin haben und das ist auch gut so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 26.06.2016, 19:17 
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Und weshalb?

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 27.06.2016, 06:54 
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Hmm, bei meinem bin ich da nicht so sicher. Der erste Akkuwechsel war 2008, da hatte ich das Auto noch nicht, und angeblich wurden beim Akkuwechsel ja auch gleich die BCMs gewechselt.

Nachfolgende BCM-Generationen (woran erkennt man die?) sollen akkuschonender sein, dafür wird aber der Verbrenner mehr rangenommen, sprich der Verbrauch geht hoch. Wie auch immer, mein BCM und ich haben miteinander keine Probleme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akkupflege: Laden und Entladen
BeitragVerfasst: 27.06.2016, 07:10 
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Zuverlässig sind alle BCM-Versionen. Verbrauchs-Fetischisten ziehen die erste Version vor.

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